Die Pulsuhr

Dreißig Jahre ist es her, dass Wissenschaftler die erste Pulsuhr der Öffentlichkeit vorstellten. Die Pulsuhr, im wissenschaftlichen Sinne ein Herzfrequenzmessgerät, bestand damals aus einem Sender und einem Empfänger. Der Sender der Pulsuhr wurde an der Brust angebracht, der Empfänger wurde über eine Verbindung mit Dioden als Uhr am Handgelenk getragen. Drei Jahrzehnte später hat sich die Technik in enormer Weise weiterentwickelt. Längst ist die Pulsuhr zu einem kleinen und diskreten Gerät avanciert, das sich in außerordentlicher Präzision jener Frequenzen annimmt, mit denen der Herzschlag zu messen ist. Heute ist nicht mehr die Frage, ob, sondern vielmehr welche Pulsuhr getragen wird.

Pulsuhr immer detaillierter

Egal, welche Pulsuhr ein Nutzer trägt – der Vorteil eines solchen Messgeräts ist medizinisch vielfach nachgewiesen. Erfasst werden angesichts des sicher messbaren Herzschlags, der bei steigender Anstrengung durch Laufen, Joggen oder Kraftanstrengungen zunimmt, die Grenzen der Belastbarkeit. Je intensiver die Belastung auf den individuellen menschlichen Körper ausfällt, desto gezielter kann die Belastung gesteuert werden. Unabhängig davon, welche Pulsuhr ein Nutzer verwendet: Die Maximalbelastung oder die kontinuierliche Ausdauer sind auf diese Weise gerade für professionelle Sportler äußerst exakt planbar – ein ganz wichtiges Kriterium für jene, die sich in Leistungszentren oder Fitnessstudien Tag für Tag, mindestens aber regelmäßig sportlich betätigen. Natürlich bietet die Pulsuhr aber auch gerade jene, die sich nur gelegentlich enormen körperlichen und sportlichen Anstrengungen unterwerfen, eine verlässliche Anzeige, in welchem Maße sie belastbar sind. Für Laien ist es also oftmals unerheblich, welche Pulsuhr sie nutzen, sondern vielmehr, dass sie einen Indikator besitzen, der ihnen die notwendigen Informationen über die Art und den Umfang der Anstrengungen vermittelt.

Viele Uhren mit vielen Vorteilen

Verbraucher fragen sich oftmals aus sehr nachvollziehbaren Gründen, welche Pulsuhr die beste ist. Die Antwort ist so einfach, wie sie schwer ist. Generell ist festzustellen, dass mit einem attraktiveren Preis die Pulsuhr in den zurückliegenden Jahren deutlich an Verbreitung gewonnen hat. Und doch lässt sich nur die Faustregel bei der Frage formulieren, welche Pulsuhr optimal ist, dass jene Pulsuhr die beste ist, die ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und einen günstigen Preis, eine lange Lebensdauer und eine sichere Anzeige miteinander verbinden. Das selbe gilt natürlich auch bei Taucheruhren.  Wer wissen will, ob und wenn ja für welche Pulsuhr er sich entscheiden soll, sollte sich auch klar machen, dass das Nutzen eines Herzfrequenzmessgerätes zwar ein sicheres Mittel ist, um die körperlichen Leistungsgrenzen zu beobachten oder rechtzeitig auf Auffälligkeiten zu reagieren: Dennoch ersetzt auch das Nutzen einer Pulsuhr niemals das aufmerksame Beobachten des eigenen Körpers – selbst wenn das Messgerät deutliche Rückschlüsse auf den Energie- und Fettverbrauch des eigenes Körpers zulässt.

Im Alter verstärkt Herzfrequenz messen

Schließlich ist die Frage, welche Pulsuhr genutzt werden sollte, auch für ältere Menschen von hohem Interesse. Gerade jene, die sich selten und nur eingeschränkt bewegen, die aufgrund ihres Alters mit körperlichen Anstrengungen anders umgehen als Nutzer im besten Durchschnittsalter sollten aufmerksam dafür Sorge tragen, dass sie Beobachtung und Auswertung von sicheren Indizien nicht dem Zufall überlassen. Wer das regelmäßig tut, der kann bei Auffälligkeiten entgegensteuern, kann Vorsorge treffen und so ein langes und gesundes Leben genießen.